Archiv für das Tag 'Valle D’Itria'

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Wochenmärkte im Valle D’Itria

Obst und Gemüse frisch vom Feld

Obst und Gemüse frisch vom Feld

Wenn Sie in Puglia Urlaub machen, sollten Sie auf jeden Fall einen ‘Un Mercato’ den Wochenmarkt besuchen.
Es ist eine Freude, das super frische Obst und Gemüse zu sehen. In großen Mengen werden im Winter Artischocken, Fenchel, wilder Spargel und vieles mehr angeboten. 10kg Apfelsinen kosten z.B. 3,00€!!!
Dann gibt es aber auch den Teil wo Kleidung, Schuhe, Haushaltswaren, Werkzeuge und Möbel angeboten werden. Sie müssen natürlich schon auf die Qualität achten, denn auch hier finden Sie viele Händler mit Produkten in minderer Qualität. Oft wird aber auf ‘Made in Italy’ extra hingewiesen.
Sehr viele Italiener kleiden sich hier ein, kaufen ihr Gardinen oder Töpfe auf dem Markt.

Auch wenn Sie nichts kaufen möchten, es ist ein Erlebnis.

Schuhe in allen Formen und Farben.

Schuhe in allen Formen und Farben.

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Trullo – Trulli III

Saracen-Trullo

Saracen-Trullo

Aus einfachen Bauernhütten entstehen heute wunderschöne Landhäuser.
Nicht selten umfasst so ein Komplex 8-10, manchmal sogar noch mehr Trullo. Brauchten die Menschen früher mehr Platz, wurde einfach noch ein Trullo dran gebaut. Innen ist es meist sehr verwinkelt und teilweise höhenmäßig auch unterschiedlich.

Entstehungslegende

Die netteste Legende der Trulli geht aus dem 17. Jh. hervor.
Die Hausbesitzer mussten in dieser Zeit an den König eine Grundsteuer abführen. Um seinen Untertanen die Abgabe zu ersparen, ließ der Feudalherr sie mörtellose Steinhütten bauen. Bevor die Steuereintreiber kamen, nahmen die Bewohner die Steinplatten vom Dach. Denn nur ein Haus mit Dach galt als bewohnbares Gebäude und wurde besteuert.

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Trullo – Trulli

Alte Trulli

Alte Trulli

Ein Trullo – mehrere Trulli
Besucht man das erste Mal das Valle D’Itria, fallen einem sofort die vielen Trulli-Bauten ins Auge. Wie Zipfelmützen ragen sie aus den grünen Olivenhainen und Weingärten hervor. Rund 5000 wurden im gesamten Itria-Tal gezählt.

Wurden sie vor ca. 300 Jahren hauptsächlich zur Unterbringung von Vieh und Geräten genutzt, dienten sie später den Bauern als Wohnraum.
Heute werden die Meisten in aufwendiger Arbeit restauriert und als Ferienunterkünfte oder Sommerwohnsitze hergerichtet. Neue Eigentümer sind neben Italienern viele Engländer und Deutsche.

Alter Saracen-Trullo

Alter Saracen-Trullo

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Unterkunft II

Masseria Cappucini

Masseria Cappucini

Zweimal haben wir im Hochsommer unseren Urlaub in der Masseria Cappucini verbracht.
Der Besitzer Gianfranco wohnt gleich nebenan und steht den Gästen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Vier liebevoll zurecht gemachte Trulli laden zu einem erholsamen Urlaub ein. Morgens wird in einem seperaten Trullo das Frühstück serviert.

An dem wunderschön angelegtem Pool kann man völlig entspannt den Tag geniessen. Besonders für kleine Kinder ist er geeignet, da er ganz flach reingeht.

Nicht weit von der Masseria ist auch hier der kleine Alimentarie von Gino.

Die Masseria ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Städte. Zum Strand sind es etwa 20 Min. mit dem Auto.

Der Pool mit herrlichem Blick

Der Pool mit herrlichem Blick

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Unterkunft

Masseria Selvaggi

Masseria Selvaggi

Durch Zufall haben wir unseren ersten Aufenthalt in Apulien in der Masseria Selvaggi verbracht.

Der Eigentümer Gregorio hat hier ein wunderschönes Fleckchen geschaffen.
Mit 9 ha hat das Grundstück in dieser Gegend eine durchschnittliche Größe.
Den Gästen stehen 6 Wohnungen unterschiedlicher Größe zur Verfügung, eine davon ist in einem Trulli untergebracht.

Morgens bereitet Gregorio das Frühstück zu. Wir freuen uns immer auf die leckeren Cornettos. Jeden Tag gibt es eine andere Kleinigkeit dazu, mal überrascht er uns mit Bruschetta, dann mit Schinken, Ricotta oder einheimischen Früchten.

Besonders angetan hat es uns der Pool. Er enthält kein Chlor sondern Salzwasser.

Die Masseria liegt zwischen Cisternino, Ostuni und Martina Franca.
In der Nähe ist ein kleiner Alimentari (Lebensmittelgeschäft) indem die ganze Familie um Besitzer Gino alles für den täglichen Bedarf bereit hält.
Besonders zu empfehlen sind die selbst gebackenen Kekse der Ehefrau.
Ein kleiner ‘Tante Emma’ Laden wo sich die Menschen treffen und austauschen.

Wir haben bei Gregorio schon oft unseren Urlaub verbracht und kommen immer wieder gerne.

Der herrliche Pool

Der herrliche Pool

Trulli und Lamia

Trulli und Lamia

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Massafra und Castellana-Grotten

Schlucht von Massafra

 

Schlucht von Massafra

Massafra und Castellan-Grotten sind einen Ausflug wert.

Richtung Tarent befindet sich die Stadt Massafra mit seinen ca. 30.000 Einwohnern.
Hält man sich nördlich des Ortsrandes kommt man zur Schlucht ‘Gravina Principale’. Am Anfang befindet sich die Wallfahrtskirche ‘Madonna della Scala’.  Begibt man sich dann in die Schlucht, findet man ein faszinierendes Höhlenareal vor.
Doch sowohl die Kirche als auch die Schlucht sind nur noch durch kompetente Führungen zu besichtigen. Sie können sich im örtlichen Ufficio turistico erkundigen.

Die Castellana-Grotten befinden sich in der Nähe von Fasano.
Sie sind die größte Touristenattraktion Italiens der unterirdischen Höhlenlabyrinthe.
Über viele Treppen erreicht man die bizarren Höhlen tief im Inneren. Unten befindet sich eine faszinierende Halle von der enge Gänge sich durch das Labyrinth schlängeln.
Unter fachkundiger Führung haben Sie die Möglichkeit den großen Rundgang(3km, 2Std.) oder den kleinen Rundgang (1km, 50Min.) zu machen.
Vergessen Sie nicht eine Jacke und feste Schuhe.

Die Eingangshalle der Grotten

Die Eingangshalle der Grotten

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Brindisi

Fußgängerzone von Brindisi

 

Fußgängerzone von Brindisi

Überrascht waren wir von Brindisi.
War es am Anfang für uns nur eine Stadt wo wir mit dem Flugzeug ankamen,
wurden wir bei einem zufälligen Besuch eines besseren belehrt.

Den Weg zum Hafen zufinden ist nicht so einfach, denn einmal falsch abgebogen muss man sich durch viele kleine Strassen schlängeln.
Der Hafenbereich ist sehr sauber und schön angelegt. Von hier aus starten viele Fähren nach Griechenland.

Wenden Sie sich vom Hafen ab, kommen Sie direkt in die Fußgängerzonen, die gesäumt sind von Palmen.

Wir waren am Nachmittag dort und haben in einer kleinen Bar einen Cappuccino getrunken. Es war sehr ruhig, die Sicherheitsgitter waren vor den Geschäften noch runtergezogen.
Gegen 17.00Uhr wurde es dann aber schnell lebhafter, überall gingen mit Getöse die Gitter hoch und das Stadtbild veränderte sich sehr schnell.

Uns fasziniert immer wieder, wie schnell sich eine Stadt oder Ort dort verändert.
Gegen 13.00Uhr wird es plötzlich sehr ruhig, alle ziehen sich in ihre Häuser zurück. Wie auf Knopfdruck kommen ab 17.00Uhr die Menschen wieder zum Vorschein und verwandeln das Bild völlig.

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Apulien im Januar

Blühende Wiesen im Januar

Blühende Wiesen im Januar

Mitte Januar waren mein Mann und ich für ein paar Tage in Apulien.

Schon am Flughafen von Bari empfing uns ein strahlend blauer Himmel und +10°C. Auf der Fahrt nach Martina Franca kamen wir an saftig grünen Wiesen vorbei. In vielen Farben blühten die Blumen auf den Feldern und stolz ragten die Olivenbäume hervor.

Da in Apulien nur wenige Bäume ihr Laub verlieren, machte die Landschaft einen frühlingshaften Eindruck.

Obwohl es auch kälter wurde und die Temperaturen abends auf +2°C absanken, war in den Städten ein reges Treiben.
Man traf sich auf der Piazza, tauschte sich über den neuesten Tratsch aus und war bester Laune.

Die Italiener bringen ein wunderbares Lebensgefühl rüber.
Für uns ist es immer wieder schön, die Leute zu beobachten und dem Stimmengewirr zu lauschen.

Ostuni - die weiße Stadt

Ostuni - die weiße Stadt

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Die Produktion II

Die Zentrifuge

Die Zentrifuge

Der Brei aus zerkleinerten Oliven und Kernen wird als nächstes in übereinander gestapelte, runde Matten gefüllt.
Bevor die Pressung beginnt, läuft schon das erste Öl herunter: Das ist dass allerfeinste Öl – die Träne – und wird auch teurer verkauft.

Nun beginnt die Pressung: Hydraulisch angetrieben wird  soviel Druck auf den Brei ausgeübt, dass eine Mischung aus Öl und fruchteigenem Wasser herausläuft.

In der Zentrifuge wird dann das Öl vom Fruchtwasser getrennt.
Nun ist das Olivenöl fertig. Es ist ein reines Naturprodukt entstanden. Zu keiner Zeit wurde dem Öl etwas zugefügt.

Kaltgepresstes Olivenöl

Kaltgepresstes Olivenöl

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